Martina Georgine Scupin und Stefanie Hofmann

Im Angesicht der Farbe

Im ersten Halbjahr 2022 zeigen wir erstmals eine Gemeinschaftsausstellung zweier junger Malerinnen mit ihren farbintensiven abstrakten Werken voller explosiver Heiterkeit.

Martina Georgine Scupin lässt auf den Leinwänden organische Formen entstehen, zusammenwirken und verschmelzen. Sie erreicht dies durch das Beinflussen der Viskosität und der Trocknungseigenschaften der Acrylfarben, die sie horizontal auf die Leinwände aufbringt.

Dise Vielfalt, aus der sich ihr kreatives Schaffen speist, beschreibt sie als “die Kunst der unendlichen Formen”. Den Malprozess beschreibt sie für sich als “pure Freiheit, Gelassenheit und Harmonie.”

Stefanie Hofmann sagt von sich selbst, sie sei der Kunst “nicht komplett verfallen”, aber es bereite ihr Freude, es lasse sie genießen, zur Ruhe kommen und es lasse sie nachdenken und und einfach nur sein. “Kunst wischt den Alltag von der Seele.” – Dieser Satz von Pablo Picasso trifft auf Stefanie Hofmanns Herangehensweise zu. Man mein in ihren Bildern förmlich den Alltag zu erkennen, der hier mit bewegtem Duktus und teils wilder Farbigkeit weggewischt und gefeiert wird.